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Bericht zum Bundessprechertreffen 2020

27.04.2020 | Bereich: News

Wir, Eure Landessprecher, haben uns am 06. März 2020 auf den Weg nach Köln zum Bundessprechertreffen der Deutschen Sportjugend gemacht, um an der bundesweiten Arbeit für den FWD mitzuwirken. Im Austausch mit den anderen Bundesländern konnten wir viel für unsere landesweiten Projekte mitnehmen, sowie Anderen von unserer vorangegangen Projektarbeit profitieren lassen. Unterstützt von unseren Teamern Alessandro Domscheit, Lea Hoffmann und Jannis Klein haben wir dort das Land Niedersachsen durch den ASC Göttingen von 1846 e.V. repräsentiert.

Am Freitag gab es erstmal ein großes Kennenlernen, bei welchem jedes Landessprecher-Team ihr Bundesland und ihren Träger vorgestellt haben. Unsere ersten Eindrücke waren definitiv überrascht, denn innerhalb Deutschlands unterscheiden sich die Freiwilligendienste stark in ihrer Organisation. Das betrifft zum Einen das Sprechersystem, als auch auf die Zahlen der Freiwilligen. Wir konnten dabei ein organisiertes System vorweisen und eine vorbildliches Netzwerk an Freiwilligen, die jedes Jahr sich ein Jahr im Bereich der ehrenamtlichen sozialen Arbeit im Sport verpflichten.

Als das Gespräch über den „idealen Freiwilligendienst“ als Programmpunkt anstand, konnten wir erkennen, dass wir dem durchschnittlichen Wunsch nahe kommen, allerdings es immer noch Probleme gibt, die wir im nächsten Schritt in unseren Projektgruppen aufgreifen konnten. Die Gruppenarbeitsphase „idealer Freiwilligendienst“ begann mit dem Arbeitsauftrag „Stellt euch euren idealen Freiwilligendienst vor, egal ob Utopie oder umsetzbar!“. Wir konnten alle sehr schnell die gleichen Ideen formulieren. Dabei spielte der Punkt Taschengeld eine sehr große Rolle. Wir waren uns alle einig – es ist zu wenig Geld – doch was ist genug für eine Tätigkeit, die man FREIWILLIG absolviert? 100€ mehr, Mindestlohn oder 500€ fix, dabei gingen die Meinungen auseinander.

Diesen Wunsch zu autorisieren ist nicht leicht, versicherten uns die Referenten der Deutschen Sportjugend, da dort viele verschiedene Faktoren mit einhergehen. Doch sie setzen sich sehr für unsere Forderung ein, was sie uns garantiert haben. Ein weiterer Faktor für einen „idealen Freiwilligendienst“ ist die Zeit. Viele Freiwillige hätten garantiert gerne mehr Zeit, um sich besser mit ihrer Zukunftsplanung, sei es Bewerbungen schreiben, den passenden Studiengang finden oder sich auf eine Sporteigungsprüfung vorzubereiten. Dabei kann nun das neue Gesetz, was 2019 in Kraft getreten ist, helfen. Die erlaubt auch eine Teilzeitarbeit für Freiwilligendienstleistende.

Es war Vielen wichtig, dass sich die Tätigkeitsfelder auch an die Werte eines Freiwilligendienstes halten und man nicht einfach als billige Arbeitskraft ausgenutzt wird. Bei vielen Bürgern ist der Freiwilligendienst nicht in den Köpfen vertreten, doch dies soll sich ändern, damit wir Freiwillige mehr Anerkennung für unsere Arbeit erhalten und so auch der Freiwilligendienst in unseren Augen ein Stück idealer wird.

Auf landesweiter Ebene haben wir bei unseren zwei Sprechertreffen schon das ein oder andere Projekt aufgegriffen, wie #freiefahrtfürfreiwillige und das Thema Anerkennung, welches auch bundesweit eine große Rolle spielt. Dazu kamen die Projekte der Qualität der Einsatzstellen, Alumniarbeit, sowie die Öffentlichkeitsarbeit im Bereich des Funks, Medien und sozialen Medien. Hier konnten wir viele Arbeits- und Konzeptmuster auf die landesweite Ebene übertragen, welches jetzt nach und nach veröffentlicht wird.

Unsere erste Kampagne für die Anerkennung des FWDs konnte bereits unter dem Namen #meinFWDmoment veröffentlicht werden. Bei welchem unsere Freiwilligendienstleistenden ihren besonderen Moment auf den sozialen Medien verbreiten und andere FWDler nominieren können. Bald folgen weitere Kampagnen und Image-Filme, die wir erarbeiteten konnten innerhalb dieser drei Tage. Auch weitere vorgeschlagene Vorgehensweisen zum Thema #freiefahrtfürfreiwillige sollen uns helfen, diese Problematik und deren Lösungsversuch anzugreifen. Weitere Infos und Fortschritte folgen durch das Netzwerk des Freiwilligendienstes im Sport und des ASC 46 in den sozialen Medien.

 

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