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Bericht vom FÖJ im Sport Seminar in Bremervörde

21.01.2016 | Bereich: News

Jugendhotel Ostel Bremervörde 07. Dezember - 11. Dezember 2015

Das dritte Seminar begann am 07.12.15 um 12:30 Uhr mit dem Mittagessen. Nach einer anschließenden Begrüßung durch unsere Teamer Maike und Fabian, erfuhren wir die ersten Informationen zum Thema Klimawandel. Hierbei schauten wir einen Kurzfilm „Wissenswertes: Fakten zum Klimawandel“, verfälschten Statistiken und starteten eine Diskussionsrunde, wobei jeder eine bestimmte Rolle zugeteilt bekam. Danach folgte das Weltverteilungsspiel, wo Prozentzahlen (z.B. CO2 Abgaswerte) auf die sechs Kontinente verteilt werden sollten. 18:30 Uhr endete der Tag mit dem Abendessen.

Am Dienstag begann der Tag wie gewohnt 8 Uhr mit dem Frühstück. Um das Tagesprogramm zu eröffnen, starteten wir erneut eine Diskussionsrunde, dieses Mal jedoch mit vier Parteien: Den Umweltaktivisten, den Soja Fabriken, den Samenherstelllern und der indigenen Bevölkerung. Nun folgte nach einer Vorbereitungszeit ein Austausch von Argumenten für und gegen den Soja Anbau, sowie Unterstützung der Umweltaktivisten für die indigene Bevölkerung. Ein Kurzfilm, von der uns bereits bekannten Referentin Sarah, namens „Argentina“, bereitete uns mit dem Inhalt Soja-Anbau in Südamerika auf den nächsten Programmpunkt vor: Ein Landwirt aus der Umgebung kam zu Besuch um über seinen Hof zu berichten. So ging er auch auf das genmanipulierte Futter ein. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen geteilt, um positive und negative Fragen über seinen Hof, aber auch über den Beruf Landwirt oder das Futter, inklusive des CO2 Ausstoßes, zu stellen. Nach dem Mittagessen ging es mit einer Juleica Einheit von Fabian weiter: Kommunikation stand auf dem Programm. Hierbei starteten wir einen Versuch, wobei einer eine Zeichnung erklären und der Rest das Erklärte zeichnen sollte. Danach stellten wir fest, dass es Ähnlichkeiten zwischen den Zeichnungen gibt, jedoch jeder das Erklärte anders auffasst. Nach Kaffee und Kuchen ging es für eine Teambuilding Einheit in die Sporthalle. Hier spielten wir Spiele wie „Eisscholle“, Ball transportieren und ein Reifenspiel, wobei die Gruppe einen Kreis bilden und als Einheit agieren sollte. Nach dem Abendessen schauten wir Kurzfilme von Claus Kleber „Hunger! Durst!“.

Auch am Mittwoch starteten wir wieder um 8 Uhr mit Frühstück und 9 Uhr mit dem Programm Kommunikation. Hierzu wurde stille Post unter drei Personen angewendet, die vorher durch verschiedene Auswahlfragen, wie zum Beispiel „Wenn du an Rot oder Blau gedacht hast, setze dich hin“, ausgewählt wurden. Die Personen kamen nun nacheinander wieder in den Raum. Der ersten Person wurde eine Geschichte erzählt, die diese an die Zweite und diese wiederum an die dritte Person weitergeben sollte. So blieb nur das Wesentliche übrig und die Geschichte reduzierte sich auf zwei Sätze. Nach einer Reflexion folgten Themen, die uns beschäftigten, die wir mit Burkhard und Jens besprachen. Gleichzeitig ging es um die Situation in der Einsatzstelle und wie man diese eventuell verbessern könnte. Nach dem Mittagessen wurde das Thema Klimawandel durch einen Referenten anhand von Satellitenbildern veranschaulicht. Hierbei wurde uns gezeigt, was auf den Satellitenbildern zu sehen ist, wodurch sie sich unterscheiden und was passiert, wenn der Meeresspiegel um zwei Meter steigt. Nach einer Feedback Runde ging es zum Abendessen. Die freie Zeit danach nutzen einige um zum Disco Eislaufen nach Harsefeld in die Eissporthalle zu fahren, andere um Fußball zu gucken oder sich zu entspannen.

Am Donnerstag startete das Programm um 9 Uhr mit dem Referenten Dominic, der Theaterpädagogik mitbrachte. Nach einer kurzen Vorstellrunde und einem Aufwachspiel, welches Bezug zum Klimawandel durch eigene Vorstellungskraft erlangte, folgte eine Geschichte eines Teilnehmers, die zum kleinen Theater umfunktioniert wurde. So bekamen die Stimmen im Kopf, als sogenannte „Polizisten“, eigene Rollen, die durch die Teilnehmer mit verschiedenen Gesten dargestellt wurden. Nach dem Mittagessen folgte ein Auflockerungsspiel namens „Busfahrer“, wobei vier Leute einen Bus bildeten und nur der letzte die Augen offen haben durfte. Dieser sollte nun Signale an den Vordermann geben, der diese wiederrum weitergeben sollte, um den Bus zu lenken. Auch dieses Spiel wurde auf den Klimawandel bezogen. Die Theaterpädagogik wurde schließlich mit der weiteren Besprechung des Theaterstückes und dem Spiel „Monster“ abgeschlossen. Nach dem Abendessen trafen sich alle im Seminarraum um am Abschlussabend „Schlaag den Raab“ zu spielen.

Am Freitag hieß es nach dem Frühstück Betten abziehen und Zimmer aufräumen. Nun stand als letztes die Planung des nächsten Seminares auf dem Programm. Wir besprachen die Gerichte und die dazugehörigen Einkaufslisten zur Selbstversorgung in Kleingruppen. Nach dem Mittagessen hieß es dann Abschied nehmen und bis zum nächsten Seminar.

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