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Seminarbericht GL 23

27.10.2014 | Bereich: News

Am Montag ging´s los - Das erste FWD-Seminar. Für 5 Tage ging es nach Clausthal-Zellerfeld in die Bildungsstätte der Sportjugend Niedersachsen.
Als mittags dann alle angekommen waren, gab es erstmal Mittag. Fürs bessere Kennenlernen gab es eine Vorstellungsrunde sowie kleine Spiele, um sich die Namen zu merken.

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Am Nachmittag startete das erste Thema "Spiele haben Ziele, Spiele spielen - Spiele leiten und variieren". Dafür ging es das erste Mal in die Sporthalle. Erst einmal musste geklärt werden, welche Funktionen Spiele im Sport haben und welche Arten es gibt. Wir beschäftigten uns mit "Kleinen Spielen".
Daraufhin wurden wir in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe sollte dann ein handballspezifisches Spiel und ein handballunspezifisches Spiel vorstellen. Aber nicht nur vorstellen, sondern auch selber ausprobieren. Maxie wählte aus jeder Gruppe ein Spiel aus, welches dann gespielt werden sollte. Wir kamen das erste Mal ins Schwitzen, hatten aber auch eine Menge Spaß.
Nach dem Abendessen erhielten wir noch ein paar Infos zum FWD. Die meisten, mit ein paar wenigen Ausnahmen, waren kaputt und blieben in der Bildungsstätte.

Nachdem die erste Nacht gut überstanden war, begann der zweite Tag mit einem ordentlichen Frühstück. Die Stimmung wurde immer besser, da man sich so langsam mehr kennen gelernt hat. Nach dem Frühstück hatten wir noch eine kurze Pause, bis es dann mit einer Theorie-Stunde weiter ging. Dazu kam Niels Uhde zu uns und lehrte uns den Unterschied zwischen BFD-lern und FSJ-lern. Außerdem wurde gesagt, was jeder einzelne in diesem Jahr abzuleisten hat und an welchen Pflichtseminaren man teilnehmen muss damit das Jahr auch anerkannt wird. Danach ging es dann endlich wieder in die Halle. Wir befassten uns mit dem Thema Übungsstunden und den Aufbau einer Trainingseinheit. Wir wurden dafür in drei Gruppen aufgeteilt, in denen wir zusammen uns einen Plan für eine simple, aber dennoch fordernde Übungsstunde machen sollten. Als jede Gruppe sich etwas ausgedacht hatte, gab es erst einmal Mittag. Nach diesem und einer weiteren kurze Pause ging es zurück in die Halle, um die Trainingsstunden vorzustellen. Jede Gruppe hatte etwa eine Stunde Zeit dafür. Die einzelnen Stunden unterschieden sich je nach Aufbau und Gestaltung, was sich positiv auswirkte, da nichts doppelt verwendet wurde und jede Einheit seinen eigenen Stil hatte. Die Stunden waren gut gestaltet und jeder hatte sichtlich Spaß daran. Klar gab es auch einige Dinge die hätten besser gemacht werden können, aber im Großen und Ganzen fanden es alle gut.
Nach dem Kuchen und Abendbrot kam noch eine Theorie-Stunde dran. Dabei war das Thema Kommunikation an der Reihe. Dabei lernten wir verschiedene Kommunikationsmodelle kennen, die auch viele in der Schule schon behandelt hatten. Wichtig dabei war, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Zum Schluss des Tages kamen wir nach einer kurzen Pause nochmal zusammen und haben den Tag Revue passieren lassen und über Eindrücke und Verbesserungsvorschläge für die Trainingsstunden gesprochen. Auch wurde uns schonmal gesagt was am kommenden Tag drankommen würde. An diesem Abend sind wir dann alle zusammen zum Fußball gucken in eine Kneipe gefahren, was ein gelungener Abschluss des Tages war, obwohl Deutschland nur unentschieden gespielt hat.
Nachdem die Schmach vom Vorabend einiger Maßen überwunden war, ging es auch am Mittwoch pünktlich um 8.00 Uhr mit dem Frühstück weiter. Dennoch traf man sich um 9.00 Uhr in der Halle um den ersten Theorieblock des Tages abzuarbeiten. In Kleingruppen wurden die verschiedenen Erwartungshaltungen seitens der Spieler, der Eltern, des Vereins und schließlich unsere eigenen Erwartungen an uns als Übungsleiter erarbeitet und präsentiert. Danach wurden wir auch noch über unsere Pflichten als ÜL aufgeklärt, ganz oben steht dabei natürlich die Aufsichtspflicht. Dann nach all der der Theorie durften wir uns endlich bewegen, und zwar sollte in drei Gruppen eine Bewegungsaufgabe und eine Bewegungsanweisung erarbeitet und von den anderen umgesetzt werden. Dabei befasste sich eine Gruppe mit einer Ballsportart, eine mit Ropeskipping und eine mit Aerobic. Besonders die Ergebnisse der Aerobic-Gruppe sorgten noch im weiteren Wochenverlauf für anhaltende Erheiterung. Abends folgte dann noch einmal ein Theorieblock der das Thema Doping, Alkohol und Kultur im Sportverein behandelte. Als der Pflichtteil des Tages endlich überstanden war, entschied sich die Gruppe dazu gemeinsam Bowlen zu gehen, wobei bei einigen schlummernde Talente geweckt wurden und bei einigen diese in noch viel tieferen Schlaf fielen.
Am Donnerstag begann der Tag wie gewohnt mit Theorie, diesmal beschäftigten wir uns mit dem Menschlichen Skelett, den Muskeln und den Arten einer Muskelkontraktion. Nach einer kurzen Pause wurden dann auch die verschieden Arten des Dehnens genauer Besprochen. Nach dem Mittagessen fanden wir uns alle in der Halle ein, wo sich Maxie bereit erklärte mit uns eine ihrer Stunden durchzuführen, und so starteten wir alle Fit in den Nachmittag mit Maxie. Anschließend setzten wir die am Morgen besprochene Theorie auch in die Praxis um und dehnten ausgiebig jeden Muskel unseres Körpers, wo bei einigen ungeahnte Beweglichkeit aufblitzte. Nach dem wir alle gemeinsam gegrillt hatten, trugen wir ein selbst auf die Beine gestelltes Handballturnier aus, bei nochmal alle zeigen konnten was sie drauf haben. Und so ging, zumindest für uns, eine sehr lustige aber auch lehrreiche und anstrengende Woche zu Ende.

Franziska Martens, Moritz Lahn, Björn Meyer

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