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Seminarbericht Edersee I

14.06.2014 | Bereich: News

Abschlussseminar Edersee I

Als wir uns dann am Montagmittag gegen 13.00 Uhr auch alle zur Hessischen Sportjugend verirrt hatten und unsere wunderschönen Einzelportraits gemacht hatten, war eigentlich alles bereit für eine gute Woche. Es gab viele Möglichkeiten die verschiedensten Aktivitäten auf dem Gelände zu unternehmen und auch ein großer Badesee mit wunderschönem Sandstrand wartete auf uns. Doch uns wurde relativ schnell klar, dass man diese auch nur unter einer Bedingung mit Spaß und Freunde benutzen konnte. Naja, soweit dazu. Als wir dann unsere Zimmer beziehen konnten, freuten wir uns alle wahnsinnig über die Treppen und Bergaufpassagen. Danach standen dann organisatorische Dinge und Kennenlernspiele auf dem Programm. Außerdem startete an diesem Montag auch das Spiel „Mein bester Freund“. Ein eigentlich recht einfaches Spiel, bei dem es nur darum geht eine Woche lang zu einer zugelosten Person besonders freundlich zu sein. Anscheinend ist dies einfacher gesagt als getan, obwohl wir ja eigentlich alle wussten, dass wir „Super-FWD’ler“ sind. Nach dem Abendessen konnten wir uns zwischen verschiedenen Gesellschaftsspielen entscheiden und diese den Abend lang spielen. An diesem Abend merkten wir das erste Mal wie klein das Gelände doch ist, wenn es nur ein bisschen regnet und man die Sportanlagen nicht nutzen kann. So ging der erste Tag in einem Gebäude mit 70 Leuten zu Ende und es war immer noch recht schwierig sich auf die Leute anderer Seminargruppen einzulassen, was sicherlich auch daran lag, dass sich kaum jemand 40-50 neue Namen an einem halben Tag merken kann. Die meisten waren jedoch auch froh die „eigenen“ Leute wiederzusehen.

Am nächsten Morgen hofften alle auf besseres Wetter, doch den wenigen, die zum Frühsport schon wach waren, war recht schnell klar, dass es nicht viel besser werden würde. So wurde wie schon am Abend zuvor auch am Dienstagmorgen improvisiert. Wir haben im Bildungsgebäude das Chaosspiel gespielt. Mit 60 Leuten. Den ganzen Vormittag. Nach 3 Stunden glich der Raum eher einer Sauna aber trotzdem hat es vielen Spaß gemacht, da bei allen doch ein gewisser Ehrgeiz vorhanden war dieses Spiel zu gewinnen. Am Nachmittag stand dann die FWD-Reflexion auf dem Programm. In einigen Kleingruppen mit circa 8 Freiwilligen und einem Teamer wurde am Nachmittag über das vergangene Jahr gesprochen aber auch über die Zukunft von jedem einzelnen. Es war interessant zu sehen, dass viele Freiwillige ähnliche Probleme in ihrem Jahr gehabt haben und dass man oft eben nicht der Einzige war, der mit solchen Problemen kämpfen musste. Auch war die lockere Atmosphäre bemerkenswert, welche auch zur Offenheit beitrug, sodass auch über vertrauliche Angelegenheiten gesprochen werden konnte. Für jeden Einzelnen war dieses Gespräch sicher auch noch einmal ein Feedback über das vergangene Jahr. Man konnte sich intensiv und nur mit der Zeit im Freiwilligendienst beschäftigen und so auch herausfinden inwiefern die Jahr einen verändert und was es für die Zukunft gelehrt hat. Zwischendurch wurde an diesem Tag immer wieder Headis und Bouncerball gespielt und alle die wirklich trocken bleiben wollten, die legten sich gemütlich in die Sitzsäcke und spielten etliche Runden „Werwolf“.
Am nächsten Tag stand die Kanutour auf dem Edersee auf dem Programm. In zwei Gruppen aufgeteilt machte sich eine der Gruppen am Vormittag auf, um den See zu erkunden, während die andere noch einmal aufgeteilt in Kleingruppen verschiedene Workshops besuchten. Die Kanutour wurde vom kompetentesten Mann geleitet. Horst hatte an diesem Vormittag wirklich alles im Griff. Und da die Teamer sowieso nichts Wichtiges zu sagen hatten, konnte Horst auch wirklich jedes Detail zur Tour erwähnen. Die Workshops reichten von einem Entspannungsworkshop über einem zur Persönlichkeitsfindung bis hin zum Workshop über Fangewalt im Profifußball. Zum Persönlichkeitsworkshop ist zu sagen, dass es erstaunlich war, was man an wirklich persönlichen und vertraulichen Informationen an die anderen Teilnehmer weitergeben hat. Einerseits war dies auch nötig, um den Erfolg des Workshops zu gewährleisten, andererseits auch auf keinen Fall selbstverständlich. Die Kanutour war trotz Regen eine angenehme Abwechslung zu den Aktionen im Haus. Zwischendurch wurde immer mal wieder eine Art Rennen eingestreut aber auch eine Kette gebildet und einige sind von Boot zu Boot gelaufen. Am Abend sollte dann eigentlich auf dem Tartanfeld auf dem Gelände Blacklightsports stattfinden, doch dieses war leider aufgrund des anhaltenden Regens nicht möglich, sodass mal wieder improvisiert wurde. Dieses Mal haben wir dann ein improvisationstheater durchgeführt. In Gruppen eingeteilt, hat jede ein bestimmtes Theman zu gelost bekommen (Erotik, Disney, Action,…) und musste fünf Wörter (Thorsten Frings; der, dessen Name nicht genannt werden darf; Gesundheitsamt; falsche Neun; Pytagoras) in seine Szene einbauen. Diese wurden dann am Abend vorgestellt und am nächsten Tag sogar mit Filmpreisen prämiert.
Der Donnerstag stand dann voll unter dem Vorzeichen Sport. Am Morgen haben wir alle zusammen eine Aerobic-Choreografie eingeübt, wobei einige an ihre Grenzen in Sachen Rhythmusgefühl stießen. Auch am Nachmittag wurde die Anlage voll genutzt. Neben Headis, Bouncerball und Basketball konnte auch noch Beachvolleyball gespielt werden. Der Tag an der frischen Luft tat glaube ich allen ganz gut, sodass auch der Abschlussabend ein voller Erfolg wurde. Nachdem erst gegrillt wurde, war dann eine Gruppe an der Reihe. Eine Workshopgruppe hatte diesen Abend geplant und die Weltmeisterschaft moderiert. In sechs Länder aufgeteilt trat man in den witzigsten Wettkämpfen gegeneinander an um eine Finalpaarung zu ermitteln. Eines der besten Spiel war sicherlich „Die 9 Geschworenen“, wobei die Gruppen erraten mussten, wie viele eine bestimmte Aufgabe durchziehen würden. Wer „Ja“ gesagt hatte, der musste dies auch durchziehen. Einige rasierten sich die Beine, andere ließen sich schminken und wieder andere tranken ein rohes Ei. Der zweite Höhepunkt war das Spiel „Porno Ping-Pong“. Hier hatten die Teams die Aufgabe lustige Pornotitel vorzutragen und die zuhörende Gruppe durfte auf keinen Fall lachen, was einige Male völlig unmöglich war. Am Ende konnte sich Italien als Weltmeister feiern und somit war der letzte volle Tag zu Ende.
Am nächsten Morgen stand dann eigentlich nur noch die Abfahrt auf dem Programm. Zur Woche ist zu sagen, dass diese trotz schlechten Wetters ein voller Erfolg war. Dies lag sicherlich an unseren Teamern , denen immer wieder lustiges Alternativprogramm eingefallen war.

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