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Seminarbericht Tennisassistent

18.09.2013 | Bereich: News

Seminarbericht Start-Modul 2013-22 Tennisassistent 09.09.13-13.09.13

Montag: Alle Teilnehmer, ganze neun Personen, versammelten sich im Besprechungsraum zur Begrüßung wie nach Plan um 11:30 Uhr, naja fast alle: Eine FWD’lerin verspätete sich, weil sie am falschen Bahnhof ausstieg.
Während der Begrüßung wurden durch Nadine Müller vom ASC noch mögliche offengebliebene Fragen zum FWD geklärt. Danach ging’s los. Zur Einführung wurde der Markenname “Play &Stay“ näher erläutert. Es handelt sich um eine Methode, dem Tennisneuling, egal welchen Alters, einen anfängergerechten Einstieg zu bieten. Um von der ersten Stunde an Tennis zu spielen, zum Beispiel verschiedene druckreduzierte Bälle, die das Spielen erleichtern.
Nach dem Mittagessen ging es von der Theorie in die Praxis. In der Tennishalle wurde über kleine Tennisplätze zusammen und gegeneinander gespielt. Um es den kleinen Kindern nachzuempfinden, wurde mit „Miniatur“-Schlägern gespielt, sowie mit den druckreduzierten Bällen für einen langsameren Ballwechsel. Je größer der Platz wurde, desto härter wurden die Bälle.

 

Dienstag: Am zweiten Tag begann der Vormittag mit dem Thema: „Aufbau einer Trainingseinheit“. Dazu gehört unter anderem die Gliederung und die Dauer einer Trainingsstunde. Im Anschluss wurde das Gelernte in die Praxis umgesetzt. Allein das Aufwärmen brachte so manchen Sportler ins Schwitzen.
Nach dem Mittagessen ging es um das Thema Kommunikation. Durch ein praktisches Beispiel lernte man, dass bereits kleine Missverständnisse in der Artikulation größere Folgen haben können.
Danach wurden in der Tennishalle verschiedene sogenannte „Kleine Spiele“ durchgeführt, welche besonders zum Aufwärmen und auch Abwärmen geeignet sind.
Mittwoch: Der Mittwochvormittag war sehr Praxis bezogen. Zwar fing er mit dem Thema „Methodische Hilfen“ an, doch verbrachte man den Rest des Vormittages in der Tennishalle. Aber alles Schritt für Schritt. Die methodischen Hilfen werden vom Trainer benutzt, um den Lernprozess des Schülers zu vereinfachen und zu beschleunigen. Man geht nach dem Motto „Vom Einfachen zum Schweren und vom Bekannten zum Neuen“ vor.
Als Nächstes wurde in der Halle sehr viel Schlagtraining durchgeführt. Vor allem Zuspielübungen wurden trainiert, welche man als Tennistrainer beherrschen muss. Also wie man einem Schüler den Ball vernünftig zuspielt, damit er am schnellsten lernt.
Am Nachmittag stand die Mitgliedergewinnung und –Bindung im Vordergrund. Man besprach verschiedene Aktionen, wie einen „Tag der offenen Tür“, damit neue Mitglieder dem Verein beziehungsweise der Sparte beitreten.
Zum Abschluss wurden zwei Trendsportarten vorgestellt und gespielt. Zum einen Ultimate Frisbee, American Football mit einer Frisbee gespielt, und Bouncer Ball, eine Art Feldhockey bei dem man versucht einen Headisball oder einen anderen leichten Plastikball mit Schaumstoffschlägern in das gegnerische Tor zu schlagen.
Donnerstag: Der Donnerstagvormittag stand unter dem Motto „Koordinationstraining“. Denn wie jeder gute Tennistrainer wissen sollte, sind die koordinativen Fähigkeiten die Wichtigsten. So wurde zuerst ein Lehrvideo abgespielt und danach musste man sich in kleinen Gruppen verschiedene Übungen zu einer ihr zugeteilten Fähigkeit ausdenken und vorführen.
Nach dem Mittagessen mussten sich die FWDler zusammensetzen und unter ein paar Voraussetzungen eigenständig ein Turnier organisieren. Zu den Voraussetzungen gehörte die Bedingung, dass das Turnier auf Kleinfeldern gespielt wird, also als Simulation für ein Turnier für kleine Kinder, und das gesamte Turnier, also die Spiele, die Siegerehrung sowie der Auf- und Abbau, musste innerhalb von 60 Minuten vollzogen sein. Dies gelang den Freiwilligen auch bravurös.
Freitag: Am letzten Tag ging es um Konditionstraining und wie man einen Tennisspieler in den konditionellen Bereichen topfit bekommt. Diese Einheit war auf jeden Fall die anstrengendste der ganzen Woche. Danach wurde eine Beispieltrainingseinheit vorgestellt, um zu sehen wie man sich das vorstellen kann, denn wenn man eine C-Trainer Prüfung absolviert muss man ebenfalls eine eigene Trainingsstunde erstellen.
Zum Abschluss wurde in einer gemeinsamen Runde Feedback zu der erlebten Woche gegeben, wie man die Inhalte oder auch die Referenten fand.
Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen reisten nacheinander die FWDler ab, um sich in zehn Tagen am selben Ort für den Aufbaulehrgang wiederzusehen.

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